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Mr. Cruiser
Cruiser im Ruhestand


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...ganz unten steht noch ein besonders interessanter Artikel: Hausrecht für Forenbetreiber


Don't feed trolls!

Schau schau, der Troll geht um...


Der auch als Angriffstechnik zu bezeichnende gemeine Troll scheint offenbar die eher allgemein gehaltenen großen Foren zu verlassen und sich auf spezialisierte Fachforen zu konzentrieren, um sie zu terrorisieren und zu demotivieren.

Langjährig erfahrene Besucher von Internet-Foren kennen das Problem, wenn Trolle einkehren und das sorgfältig geführte Foren-Leben selbst hoch technischer qualitativ anspruchsvoller Communities mit sinnlosen oder teils sogar beleidigenden Beiträgen stören und mitunter sogar dafür sorgen, dass sich ansonsten friedfertige Mitglieder plötzlich angiften, sich wechselseitig bekämpfende Grüppchen entstehen, Diskussionsverläufe sich durch sinnlose oder teils persönlich treffende Beiträge quälend in die Länge ziehen und die eigentlichen Ziele eines solchen Forums immer mehr in den Hintergrund verschwinden.

Nicht selten führen solche Zustande dazu, das langjährige engagierte Mitglieder, die ein solches Forum an und für sich mit qualitativ hochwertiger Arbeit erst am Leben halten, sich abwenden oder nur noch stumm den teils unsinnigen Beiträgen folgen. Neue und/oder unerfahrene Mitglieder, für die ein solches Forum primär geschaffen wurde, haben in der Folge immer weniger eine Chance, ihre Fragen ausreichend beantwortet zu bekommen, da der innere Kreis eines solchen Forums mehr Zeit mit der "Verwaltung" problematischer Mitglieder verbringt und der eigentlichen Aufgaben nicht mehr gerecht wird.

Die Redaktion hat aus dem Grund einen längeren Artikel verfasst, der über das Forenleben informiert und Tipps und Ratschläge gibt, in welcher Form Foren am besten geführt werden können. Der Artikel basiert zu großen Teilen auf die eigenen langjährigen Erfahrungen, die sich aus positiven wie auch negativen Erlebnissen gebildet haben. Der Artikel kann und darf daher herzlich gern frei verwendet und für eigene Zwecke benutzt werden.

Sinn und Zweck eines Forums

Foren sind gleichzusetzen mit Wohnungen, die virtuell einen Platz oder Treffpunkt zur Verfügung stellen, der von Menschen mit gleichen Interessen in der Regel kostenfrei genutzt werden kann. Meist ist ein solches Forum mehr als nur ein Anhängsel eines Web-Portals, weil sich im Gegensatz zu meist statischen Themen eines Portals hier das wirkliche Leben abspielt. Neue und interessante Themen werden vorgestellt, Probleme werden besprochen, die sich möglicherweise im Zusammenspiel verschiedener Objekte ergeben und je nach Themengebiet aus Software, Hardware oder jeder anderen beliebigen Sache bestehen, oder es wird einfach über "Gott und die Welt" gesprochen, falls ein Forum eine solche Plauderecke anbietet.

In jedem Fall aber stellt der Betreiber oder die Betreiber-Gruppe als Hausherr(en) den Platz zur Verfügung und laden in der Regel jeden Interessierten ein, an den Treffen teilzunehmen und sich für das Forenleben in verschiedener Weise zu engagieren.

So wie nicht jeder Mensch Zugang zur eigenen persönlichen Wohnung erhält, so behalten sich die Betreiber eines Forums das Recht vor, einzelnen Netzbewohnern den Zutritt zum Forum zu verweigern oder auch nachträglich zu verweigern. Dieser Umstand wird häufig verkannt, weil einige Netzbewohner offenbar der Meinung sind, alles im Netz gehört der Allgemeinheit und sie betrachten es als persönliche Beleidigung, wenn ihnen der Zugang verwehrt bleibt.

Damit jeder neue Gast oder künftiges Mitglied weiß, was ihn in einem solchen Forum erwartet und in welcher Form kommuniziert wird, gibt es in den meisten Foren Regeln, die das Zusammenleben erleichtern und jedem direkt erläutern, welche Umgangsformen erwünscht sind und welche Themenbereiche verfügbar sind.

Solche Regeln haben einen bestimmten Zweck, auch wenn sie für manchen freiheitsliebenden Netzbewohner sinnlos und überflüssig sind. Regeln sollen sicherstellen, dass das Zusammenleben auf eine Weise passiert, wie vom Betreiber gewünscht und sie sollen dafür sorgen, das kein Teilnehmer sich ausgegrenzt fühlt oder sich persönlichen oder unsachlichen Attacken ausgesetzt fühlen muss, gleich welcher Art. Bereits bei der ersten Registrierung erhält das künftige Mitglied meist die Gelegenheit, sich über die Nutzungsbedingungen des Forums zu informieren und er wird dort in der Regel folgenden oder ähnlichen Regelsatz vorfinden:

* Der/Die Forenbesitzer sind für den Inhalt der Mitgliederbeiträge nicht verantwortlich. Sie garantieren keine Richtigkeit, Vollständigkeit oder Nützlichkeit von Beiträgen und sind auch nicht verantwortlich für deren Inhalt. Die Beiträge drücken die Sicht des Autors aus, jedoch nicht zwangsläufig die Sicht dieses Diskussionsforums. Jeder Benutzer, der sich von Beitragsinhalten gestört fühlt, hat jederzeit die Möglichkeit diese zu melden. Der Forenbeteiber besitzt die Möglichkeit, Beiträge innerhalb eines vertretbaren Zeitraumes Beiträge zu löschen sollten diese nicht den Regeln entsprechen. Durch die Inanspruchnahme dieses Forums verpflichtet sich der Benutzer das Schreiben von wissentlich falschen oder defamierenden, nicht akkuraten, schmähenden, vulgären, hasserfüllten, obzönen, profanen, sexuell orientierten, bedrohenden, das Privatleben einer Person angreifende, oder gegen geltendes Recht verstoßende Beiträge zu unterlassen. Ferner wird erklärt, kein Warenzeichengeschütztes Material in Beiträgen zu verwenden, soweit sie nicht Eigentum des Autors oder dieses Diskussionsforums sind.

Trolle und andere renitente "Höhlenbewohner"

Warum Foren-Regeln wichtig sind, wird klar, wenn die Probleme mit der zunehmenden Anzahl an Trollen betrachtet werden. Die auch als Angriffstechnik zu bezeichnenden Trolle bringen mit ihren primären Zielen - Unruhe und Streit - förmlich jeden ernsthaften Betreiber eines Forums an den Rande des Wahnsinns, wenn er sich nicht mit geeigneten Maßnahmen dagegen schützt.

Als Trolle werden etwas abschätzig diejenigen Netzbewohner bezeichnet, die sich primär zum Ziel gesetzt haben, bewußt andere Menschen zu ärgern, sie zu provozieren, sie zu beleidigen oder sie in einer unpassenden Form herabzusetzen.

Als Trolle werden auch diejenigen bezeichnet, denen schlicht die soziale Kompentenz zur Teilnahme an Gemeinschaften fehlt, die engstirnig und in provokanter wie auch penetranter Weise ihre eigene Meinung zum Maß aller Dinge erklären, andere Meinungen nicht gelten lassen wollen und mit unsachlichen und/oder wenig fachlichen Argumenten Gespräche fortlaufend stören und sich auch durch Ermahnungen nicht von ihrem Vorhaben abhalten lassen.

Trolle sind auch diejenigen, die sich weder benehmen wollen oder können, noch sich in einer vernünftigen Form an Gesprächen beteiligen wollen. Einerseits, weil ihnen ihr eigenes Benehmen egal ist, andererseits, weil sie durch unangepasstes Verhalten die Gemeinschaft stören wollen.

Eine weitere Gruppe der Trolle sind diejenigen, die nicht sachlich diskutieren wollen oder können, die direkt bei unterschiedlichen Auffassungen persönlich beleidigen und mit ihrem Verhalten eine sachlich-fachliche Diskussion unmöglich machen. Teils, weil es ihr erklärtes Ziel ist, Gesprächsrunden zu stören, teils, weil sie aus sozialen Gründen nicht in der Lage sind, sich auf einer nicht persönlichen Ebene zu bewegen.

Eine besondere Gruppe der Trolle umfasst die Leute, die beispielsweise für andere Foren spionieren, sich absolut unauffällig verhalten (zumindest glauben das die Trolle) um dann die Erlebnisse in externen Foren zu belächeln oder in persönlich beleidigender Weise zu kommentieren. Einerseits, weil sie genau wissen, das eine solche Diskussionsform im betroffenen Forum nicht geduldet wird, andererseits, weil es schlicht nicht ihrer Natur entspricht, gegensätzliche Meinungen oder Konflikte offen auszutragen. Das Netz bietet für diese Persönlichkeitsmuster beste Voraussetzungen. Wer glaubt, so etwas geschieht nur in Einzelfällen, der irrt. Nicht wenige themengleiche Foren führen im Hintergrund wahre Glaubenskriege um die eigene Genialität.

Trolle sind nicht zu verwechseln mit Gesprächspartnern, die in der Hitze eines engagierten Gesprächs auch mal "über das Ziel schießen" und Situationen verursachen, die gelegentlich von Moderatoren und Administratoren verbal getrennt werden müssen, um einen drohenden Streit zu verhindern oder zu beenden. Auch lebhafte Diskussionen können und sollen in Foren geführt werden dürfen.

Wie können Trolle erkannt werden

Trolle sind in der Regel einfach zu identifizieren, weil sie ihre Verhaltensmuster gleichen. In vielen Fällen handelt es sich um Mitglieder, die sich teils schon längere Zeit unbemerkt im Forum aufhalten und nur in den Situationen möglichst unpassende Kommentare abliefern, die für Unruhe oder Streit geeignet sind. Entsprechend sind lebhaft geführte Threads besonders zu kontrollieren, um mögliche Trolle direkt entfernen zu können.

Trolle argumentieren in der Regel nicht sachlich und mit fachlichen Argumenten sondern bevorzugen eher eine Fäkalsprache oder direkt persönlich angreifende Formulierungen. Das wohl leuchtendste und bekannteste Beispiel ist der ewige Streit um das wahre Betriebssystem, der zu häufigen Auseinandersetzungen zwischen Windows-Jüngern und Linux-Fanatikern führt und in den sich Trolle besonders gern einmischen, um mit unqualifizierten Bemerkungen die ohnehin schon erregte Situation weiter hoch zu kochen.

Trolle verschließen sich vernünftigen sachlichen Argumenten, weil es ihnen primär gar nicht um eine Klärung verschiedener Meinungen geht, sondern darum, einen beliebigen Teilnehmer so lange zu provozieren, bis er seine "gute Kinderstube" vergisst und im günstigsten Fall ärgerlich reagiert. Wer Trolle in freier Wildbahn bereits miterleben durfte, weiß, dass selbst der geduldigste Mensch einen Punkt erreicht, wo Überdruck entsteht.

Trolle sprechen gern gezielt "normale" Mitglieder an und testen, ob sich ein geeigneter Kandidat für opportunistische Zwecke einspannen lässt, um in der Folge ganze Gruppen zu bilden, die gegen das Betreiberteam hetzen oder sich aufsässig zeigen gegen benutzte und allgemein akzeptierte Regeln. Das offensichtlichste Ziel scheint, aus dem Anderssein heraus seine eigenen Regeln erzwingen zu wollen. Offenbar versucht diese Troll-Gruppe, ein Betreiberteam zu brechen, einfach weil es Freude bereitet.

Nicht wenige Trolle geben sich gezielt und bewußt absolut unerfahren, um dann in einem geeigneten Moment mit der eigenen Genialität zu glänzen. Was folgt, sind wenig sachliche Argumente, sondern persönliche Sichtweisen, auch wenn sie mit der Physiologie beispielsweise einer Technik nicht in Einklang zu bringen sind. Auf die Weise versuchen Trolle, verschiedene Gruppen zu bilden, die sich in der Folge wechselseitig bekämpfen.

Trolle vermeiden gerne Details aus ihrer eigenen Information, um eine Diskussion möglichst lang mit auf diese Weise kaum wiederlegbaren Argumenten lebendig zu halten. Ein besonders in Security-Bereichen gern benutzte Nicht-Information ist die, zunächst über lange Zeit einen gleichzeitigen Einsatz verschiedener Firewallsysteme zu verschweigen, weil sich so vortrefflich über ein gewünschtes Programm schimpfen lässt. Möglicherweise bevorzugen sie ein bestimmtes Programm oder kämpfen einfach gegen ein nicht gewünschtes Programm, das ihrer Auffassung nach zu viel Bedeutung erhält.

Manche Trolle verschicken gerne Emails, in denen sie Foren-Betreiber persönlich beleidigen oder auf andere Weise in unsachlicher Form Dummheit oder anderes vorwerfen, um im gleichen Moment in der Öffentlichkeit eines Forums ein angepasstes sympathisches Verhalten an den Tag zu legen. Der auf die Weise Betroffe hat, so glauben sie, kaum eine Chance, einen folgenden Rauswurf aus der Gemeinschaft zu argumentieren, da die Mehrheit der Gemeinschaft die Hintergründe nicht kennen. Trolle glauben gern, auf die Weise Menschen quälen zu können und tauschen ihre "praktischen Erfahrungen" auch gern mit anderen Trollen aus.

Verschiedene Trolle legen großen Wert darauf, die Qualität von Diskussionen aus den verschiedensten und nur ihnen selbst vermutlich verständlichen Gründen negativ zu beeinflussen. Die Vorgehensweise dieser Troll-Gruppe erinnert dabei sehr stark an die vorpubertären Machtkämpfe, die mancher vielleicht noch aus der eigenen Kindergarten- oder Schulzeit kennt. Ganz bewußt verwenden diese Trolle Argumente, die mit qualitativen Informationen nichts mehr gemeinsam haben. Statt dessen verwendet diese Troll-Gruppe Argumente, die auf rein persönlichen Erfahrungen ihrer häufig nicht sonderlich großen Erfahrung mit dem Thema beruhen. Auch diese Troll-Gruppe schmückt sich gerne mit Erfahrungen anerkannter Profis, um ihre eigene Argumentation zu stützen. Das genau diese Argumente häufig überhaupt nicht zum eigentlichen Thema passen und gelegentlich daher auch auffallen, nehmen sie vermutlich in Kauf und wechseln dann in wenig wertschätzende Schreibweisen gegenüber den Mitgliedern, die den Irrtum aufklären.

Möglicherweise die schlimmste Troll-Gruppe ist die der selbsternannten Gurus und Experten, die sich das alleinige Recht vorbehalten, alles zu wissen und vor allem, alles besser zu wissen und in der Tat erwarten, das selbst gestandene Profis zu Füßen fallen, um den gnädigen Worten aufmerksam zu lauschen. Gurus kennen keine Schwächen und sie wissen praktisch alles und kein Thema ist ihnen fremd. Entsprechend ist ihr Verhalten dem "Fußvolk" gegenüber, das ihrer Auffassung nach nicht würdig ist, das heilige Wissen zu erhalten. Entsprechend unwirsch gegenüber verhalten sie sich unerfahrenen Anwendern gegenüber und stellen selbst die Erfahrungen professioneller Kenner eines Themas in Frage. Selbstverständlich ist es ihnen fremd, je über ein Thema nichts sagen zu können oder sich gar erst belesen müssen, um eine hilfreiche Antwort zu geben. Entsprechend ihrer Natur würden sie niemals zugeben, etwas nicht zu wissen. Lieber glänzen sie mit halbseidenen Argumenten, die rethorisch zwar geschickt verbalisiert werden, sachlich-fachlich aber kaum Substanz haben und ihr fehlendes Wissen mit möglichst vielen Fremdwörtern würzen, um sich mit Erklärungen der eher nebensächlichen Dinge möglichst gut aus der Affäre zu ziehen.

Welche Schutzmöglichkeiten sind sinnvoll

Die Standard-Empfehlung leidgeprüfter Foren-Betreiber "Don't feed trolls" hilft nicht immer, kann manchen Trollen aber nach einiger Zeit den Wind aus den Segeln nehmen, da sie keinen Zuspruch mehr erhalten.

Diskussionen mit Trollen sind zweckslos, weil sie sich vernünftigen Argumenten entziehen. Öffentliche Streitereien mit Trollen führen in der Regel eher zu einer Grüppchenbildung, die sich teils auf die Seite des ungerecht behandelten Trolls schlagen. Eines muss man Trollen lassen, sie sind mitunter wahre Meister der Retorik und berufen sich gern auf anerkannte Experten, um ihre teils absolut unsinnige Argumentation zu untermauern.

Ein möglicher Weg zur Begegnung mit Trollen ist der sachlich-fachliche Weg, der den Betroffenen nicht von seinem Weg der geduldigen und fachlich fundierten Antworten abbringt und bei dem er sachlich-fachlich die Argumentation des Trolls zerlegt. Ob freundlich oder zynisch-sarkastisch, bleibt der jeweiligen Situation überlassen.

Der durchschlagendste und auch in unserem Forum seit längerer Zeit praktizierte Weg ist der, identifizierte Trolle direkt und ohne jegliche öffentliche Diskussion aus der Gemeinschaft zu entfernen, bevor sie sich zu heimisch fühlen und bereits Gesinnungsgenossen oder Leute, die anfällig dafür sind, auf die eigene Seite zu ziehen. Im Zweifesfall hat der Admin zwar nicht immer Recht aber er hat das letzte Wort und ist letztlich der Hausherr, der frei entscheiden kann, wem er seine freie Zeit und Arbeit schenkt.

Bei allem Tun und Handeln ist eines wichtig:
Trolle verursachen aus den verschiedensten Gründen Streit und Unruhe. Das ist ihr erklärtes Ziel und dafür besuchen sie Foren. Ihnen geht es nicht um sachliche Diskussionen sondern schlicht um "Rabatz".

Der Redaktion fällt bereits seit längerer Zeit eine "Troll Reisewelle" auf, die zunehmend auch fachlich hoch spezialisierte Fachforen überschwemmt. Wir machen das fest an der zunehmenden Zahl neuer Mitglieder, die durch unsoziales Verhalten auffallen und unnötig Arbeit erzeugen. Denen sei gleich gesagt - dieses Forum wird auch künftig frei von Trollen bleiben. An der Umsetzung arbeitet ein engagiertes Team aus Administratoren, Moderatoren und langjährigen treuen Mitgliedern, von denen wir keinen einzigen verlieren möchten ;-)

Einer der Gründe kann darin liegen, das die eher allgemein gehaltenen und von der Masse der Netzbewohner besuchten Foren ihren Reiz verloren haben oder sie nicht mehr genügend Zuspruch erhalten bzw. ihre Ziele nicht mehr ausreichend realisieren können.

In jedem Fall geben wir jedem Kollegen eines seriös geführten Forums den Rat, die Augen zu schärfen und beteiligte Moderatoren oder Mitbetreiber über die zunehmende Troll-Welle zu informieren. Wir wünschen in jedem Fall allzeit ein glückliches Händchen und die nötige Konsequenz im Umgang mit Trollen. Schmeisst sie raus, sie haben an unserer Arbeit nichts verloren.

Quelle: das leider nicht mehr aktive, aber ehemals sehr empfehlenswerte (PC-Security-) Portal "Network-Secure"

Don't feed trolls!




Gericht bestätigt Hausrecht für Forenbetreiber

Nach einem Urteil des Landgerichts München vom vom 25. Oktober 2006 (Az. 30 O 11973/05) steht dem Betreiber eines Forums ein virtuelles Hausrecht zu, auf dessen Basis er Nutzer von der weiteren Teilnahme ausschließen kann. Kläger des Verfahrens war der Heise Zeitschriften Verlag. Dieser hatte einem Teilnehmer der Foren von heise online aufgrund von wiederholten Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen dauerhaft die Teilnahme an den Foren untersagt.

Trotz dieses Verbots meldete sich der Nutzer zum Teil unter Angabe falscher Personendaten mehrfach erneut an. Nachdem der Verlag Klage erhoben hatte, gab der User in der mündlichen Verhandlung schließlich eine Unterlassungserklärung ab und verpflichtete sich strafbewehrt, es zu unterlassen, sich an den bei heise online bereitgehaltenen Foren zu beteiligen. Im Rahmen des nun vorliegenden Urteils hatte das Gericht unter anderem über die Aufteilung der Verfahrenskosten hinsichtlich des Forenausschlusses zu entscheiden. Diese habe der Beklagte zu tragen, da er "im Rechtsstreit unterlegen wäre".

Nach Ansicht des Gerichts wird bei der Anmeldung zu einem Internetforum ein Vertrag geschlossen. Dieser verpflichte den Nutzer unter anderem zur Einhaltung bestimmter Regeln, da der Betreiber durch die Postings der Teilnehmer "nicht unerheblichen Haftungsrisiken" ausgesetzt sei. Hieraus ergebe sich auch ein virtuelles Hausrecht des Anbieters, dem die Befugnis zustehe, Beiträge zu löschen oder den Zugang zu ihnen zu sperren.

Diesen Vertrag habe der Verlag wirksam gekündigt. Ein weiteres Festhalten an der Vereinbarung sei nicht zumutbar gewesen, da der Nutzer gegen seine Vertragspflichten verstoßen und damit die Interessen des Verlags verletzt habe. So liege in der Angabe eines falschen Namens bei der Anmeldung eine vorsätzliche Täuschung, die bereits für sich allein genommen geeignet sei, das Vertrauensverhältnis zwischen den Parteien zu zerstören. Zudem hatte der Beklagte auch mehrfach E-Mails geschrieben, in denen er sich über den Verlag belustigt und weitere Vertragsverletzungen angekündigt hatte.

Das LG München bestätigte damit die Existenz des virtuellen Hausrechts für Forenbetreiber. Neu dürfte die Feststellung sein, dass zwischen Anbieter und Nutzer ein Vertrag geschlossen wird, dessen Inhalt unter anderen von den Nutzungsbedingungen des Betreibers bestimmt wird. Für Forenanbieter wird es damit künftig einfacher, Nutzer von der weiteren Teilnahme an den virtuellen schwarzen Brettern auszuschließen und bei Zuwiderhandlungen rechtliche Schritte einzuleiten.

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smile Schöne Grüsse
smile Mr. Cruiser
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17.02.2005 13:26 Mr. Cruiser ist offline E-Mail an Mr. Cruiser senden Homepage von Mr. Cruiser Beiträge von Mr. Cruiser suchen Nehmen Sie Mr. Cruiser in Ihre Freundesliste auf
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